Ziele und Absichten von Tour For Life

Worum es mir bei Tour For Life geht

Als Betroffener eines Gehirntumors seit 2008, kann ich (traurigerweise) bereits auf einige Behandlungen, Reha-Aufenthalte und eine Odyssee an Arztgesprächen, Klinikbesuchen und Privatsprechstunden zurückblicken.

Christian ErhardLeider musste ich mitunter feststellen, dass die Kommunikation zwischen den verschiedenen Kliniken nicht immer zum Wohle des Patienten geschieht und es dem/der Betroffenen überlassen ist, zusätzlich zu der gesundheitlichen Belastung, notwendige Unterlagen, Arztbriefe und Entlassungsberichte  weiterzuleiten.

Durch eine reibungslose Koordination zwischen den Kliniken zum Wohle des Patienten, ließe sich Geld und Stress für die Patienten sparen. Mit Tour For Life und der Aufmerksamkeit die hierdurch auf die Situation der Betroffenen gelenkt werden soll, verfolge ich die Absicht, auf diesen Missstand aufmerksam machen.

Zum Wohle des Patienten

Gleichzeitig vertreten die Kliniken teilweise sehr unterschiedliche Herangehensweisen und Behandlungsstandards, was dem Patienten die Entscheidungsfindung nicht erleichtert. Zwar gibt es wie in meinem Fall, Leitlinien, also der aktuellste Stand der Wissenschaft, an denen sich die Behandlung von Hirntumoren orientieren sollte, deren Anwendung aber nur von wenigen Kliniken geteilt wird.

Engagement der Hirntumorhilfe e.V.

Hier greift beispielsweise die Hirntumorhilfe e.V., deren ehrenamtliche Mitarbeiter Betroffene unabhängig beraten und über die nationalen sowie internationalen modernsten Therapien informieren und Ansprechpartner vermitteln.

Modernste Therapieformen, NCT Heidelberg

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen, forscht an der Behandlung von Tumorerkrankungen, gemäß dem Ziel:

“Fachübergreifend forschen, therapieren und vorbeugen zum Wohl des Patienten“

Hieraus ist auch die Protonenbestrahlung hervorgegangen, von deren Wirksamkeit ich unter anderem dank dem NCT profitieren durfte.

Richtiger Moment

Die Absichten Perspektiven zu schaffen!

Leider werden viele dieser modernen und als wirksam erwiesenen Therapieformen, wie auch in meinem Fall die Protonenbestrahlung, der meines Wissens nach modernsten und schonenden Form der Strahlenbehandlung, nicht von allen Krankenkassen übernommen. Oftmals fehlen hierzu langjährige Studien, welche die Wirksamkeit deutlich belegen.

Hier ist es mein Anliegen, dass moderne Behandlungsmethoden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden und sich die voranschreitende Zweiklassenmedizin nicht weiter zuspitzt.

Wobei wir schon beim Casus knacksus, den finanziellen Aspekten anlangen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es oft einer Privatsprechstunde mit dem Oberarzt, der Oberärztin oder der Ärztlichen Leitung der jeweiligen Abteilung bedarf, um über die ideale Vorgehensweise informiert zu werden. Gleichzeitig fühlte ich mich hier als Selbstzahler oft besser aufgehoben. Ich möchte das nicht verallgemeinern, denn es gibt auch in den regulären Sprechstunden sehr kompetente Ärzte und Ärztinnen mit einem offenen Ohr, die sich ausreichend Zeit für ihre Patienten nehmen.

Zweiklassenmedizin?

Jedoch sind leider manche Ärzte und Ärztinnen so auf Ihre bisherigen Therapieformen eingefahren, dass manche Aspekte vielleicht nicht kritisch genug hinterfragt werden und sich nicht über den neusten Stand der Wissenschaft informiert wird. Hierzu trägt gewiss auch das enorme Arbeitspensum bei, welches den Ärzten kaum Zeit bietet, sich neben bzw. nach ihrer Arbeitszeit weitergehend zu informieren.

Krebspatienten werden abgeschrieben

Oftmals stoße ich bei Mitmenschen auf Verwunderung wenn ich Ihnen erzähle, oder sie erfahren, dass ich trotz meiner Erkrankung weiterhin aktiv am Leben teilnehme. Ganz besonders hierauf möchte ich mit der Tour For Life aufmerksam machen!

Stiftung Leben mit Krebs

Dies ist auch eine der Absichten, die sich unter anderem die Stiftung Leben mit Krebs, welche regelmäßige Benefiz-Veranstaltungen veranstaltet, auf die Fahne geschrieben hat. Hierbei wird die Gesellschaft für dir Thematik Leben mit Krebs sensibilisiert und folgende Ziele verfolgt:

“Durch regelmäßige sportliche und kulturelle Aktivitäten können die Einschränkungen von Erkrankung und Therapie wirksam überwunden und damit die Prognose von Krebspatienten entscheidend verbessert werden.

Deshalb initiiert und finanziert die Stiftung Leben mit Krebs in bundesweiten Kooperationen therapieunterstützende Projekte für betroffene Patienten aller Tumorarten.”

Meine Absicht mit Tour For Life – cycling against cancer, ist es durch die Teilnahme von Betroffenen an dieser gemeinnützigen Radreise auf unsere Situation aufmerksam zu machen und unseren Mitmenschen zu zeigen, wozu wir trotz unserer Erkrankung fähig sind.

Inklusion braucht Aktion

…ist auch das Ziel des gleichnamigen Projekts wodurch dazu beigetragen werden soll, Vorurteile und “Barrieren in den Köpfen” gegenüber Menschen mit Handicaps abzubauen und durch inklusive Aktionen während der Touren neue Verbindungen, Partnerschaften und Netzwerke zwischen Vereinen sowie Menschen mit und ohne Handicap zu schaffen. Mehr dazu auf www.inklusion-braucht-aktion.de

Es ist spannend für mich, auf wie viele ähnliche Projekte man plötzlich stößt, sobald man sich  mit der Thematik näher auseinandersetzt. Ich hoffe, dass auch ich mit Tour For Life einen wertvollen Beitrag zu den Themen Leben mit Krebs, Erforschung von Therapieformen (NCT) und unabhängiger Beratung für Hirntumorpatienten (Hirntumorhilfe e.V.) leisten kann.

Mut machen, Vorbild sein

Regenbogenfahrer 2014

Für Kinder Vorbild sein und Perspektiven schaffen.

Für andere Betroffene Vorbild sein und aufzeigen, wozu man fähig ist, nie den Lebensmut zu verlieren und nach vorne zu blicken ist ein weiterer wesentlicher Aspekt, den ich mit der Tour verfolge.

Wie viele Menschen kennt ihr, die sich zurückziehen und bereits aufgeben haben, sobald sie von Ihrer Erkrankung erfuhren?

Manch einer fällt nach der Diagnose, sei es Krebs, MS oder ähnliches, in ein tiefes Loch und fragt sich wie es nun weitergehen soll. Besonders Kindern, aber auch allen anderen möchte ich als Vorbild dienen und am lebenden Beispiel aufzeigen, was möglich ist und wozu es sich lohnt zu leben.

Für Betroffene Vorbild sein

Hierzu plane ich während der Tour Kliniken zu besuchen und für die Krebspatienten und Angehörigen einen Vortrag zu halten, in dem ich das Projekt vorstelle.

Gleichzeitig soll eine Aktion mit den Kindern stattfinden, beispielsweise eine kurze gemeinsame Radfahrt, ein Zoobesuch, Malwettbewerb, Lagerfeuer mit Stockbrot grillen oder ähnliches.

Regionalität und Nachhaltigkeit

Nicht zuletzt möchte ich durch ein gemeinnützige Radreise auch auf das umweltfreundliche Transportmittel Fahrrad aufmerksam machen und gleichzeitig deutsche Fahrrad- und Zubehörhersteller im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstützen.

Ziele und Absichten von Tour For Life

Worum es mir bei Tour For Life geht

Als Betroffener eines Gehirntumors seit 2008, kann ich (traurigerweise) bereits auf einige Behandlungen, Reha-Aufenthalte und eine Odyssee an Arztgesprächen, Klinikbesuchen und Privatsprechstunden zurückblicken.

Christian ErhardLeider musste ich mitunter feststellen, dass die Kommunikation zwischen den verschiedenen Kliniken nicht immer zum Wohle des Patienten geschieht und es dem/der Betroffenen überlassen ist, zusätzlich zu der gesundheitlichen Belastung, notwendige Unterlagen, Arztbriefe und Entlassungsberichte  weiterzuleiten.

Durch eine reibungslose Koordination zwischen den Kliniken zum Wohle des Patienten, ließe sich Geld und Stress für die Patienten sparen. Mit Tour For Life und der Aufmerksamkeit die hierdurch auf die Situation der Betroffenen gelenkt werden soll, verfolge ich die Absicht, auf diesen Missstand aufmerksam machen.

Zum Wohle des Patienten

Gleichzeitig vertreten die Kliniken teilweise sehr unterschiedliche Herangehensweisen und Behandlungsstandards, was dem Patienten die Entscheidungsfindung nicht erleichtert. Zwar gibt es wie in meinem Fall, Leitlinien, also der aktuellste Stand der Wissenschaft, an denen sich die Behandlung von Hirntumoren orientieren sollte, deren Anwendung aber nur von wenigen Kliniken geteilt wird.

Engagement der Hirntumorhilfe e.V.

Hier greift beispielsweise die Hirntumorhilfe e.V., deren ehrenamtliche Mitarbeiter Betroffene unabhängig beraten und über die nationalen sowie internationalen modernsten Therapien informieren und Ansprechpartner vermitteln.

Modernste Therapieformen, NCT Heidelberg

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen, forscht an der Behandlung von Tumorerkrankungen, gemäß dem Ziel:

“Fachübergreifend forschen, therapieren und vorbeugen zum Wohl des Patienten“

Hieraus ist auch die Protonenbestrahlung hervorgegangen, von deren Wirksamkeit ich unter anderem dank dem NCT profitieren durfte.

Richtiger Moment

Die Absichten Perspektiven zu schaffen!

Leider werden viele dieser modernen und als wirksam erwiesenen Therapieformen, wie auch in meinem Fall die Protonenbestrahlung, der meines Wissens nach modernsten und schonenden Form der Strahlenbehandlung nicht von allen Krankenkassen übernommen. Oftmals fehlen hierzu langjährige Studien, welche die Wirksamkeit deutlich belegen.

Hier ist es mein Anliegen, dass moderne Behandlungsmethoden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden und sich die voranschreitende Zweiklassenmedizin nicht weiter zuspitzt.

Wobei wir schon beim Casus knacksus, den finanziellen Aspekten anlangen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es oft einer Privatsprechstunde mit dem Oberarzt, der Oberärztin oder der Ärztlichen Leitung der jeweiligen Abteilung bedarf, um über die ideale Vorgehensweise informiert zu werden. Gleichzeitig fühlte ich mich hier als Selbstzahler oft besser aufgehoben und fühlte mich nicht wie eine “Karteikarte abgearbeitet”. Ich möchte das nicht verallgemeinern, denn es gibt auch in den regulären Sprechstunden sehr kompetente Ärzte und Ärztinnen mit einem offenen Ohr, die sich ausreichend Zeit für ihre Patienten nehmen.

Zweiklassenmedizin?

Leider sind manche Ärzte auch so auf Ihre bisherigen Therapieformen eingefahren, dass manche Aspekte vielleicht nicht kritisch genug hinterfragt werden und sich nicht über den neusten Stand der Wissenschaft informiert wird. Hierzu trägt gewiss auch das enorme Arbeitspensum bei, welches den Ärzten kaum Zeit bietet, sich neben bzw. nach ihrer Arbeitszeit weitergehend zu informieren.

Krebspatienten werden abgeschrieben

Oftmals stoße ich bei Mitmenschen auf Verwunderung wenn ich Ihnen erzähle, oder sie erfahren, dass ich trotz meiner Erkrankung weiterhin aktiv am Leben teilnehme. Mit Tour For Life möchte ich auf diesen Aspekt aufmerksam machen!

Stiftung Leben mit Krebs

Dies ist auch eine der Absichten, die sich unter anderem die Stiftung Leben mit Krebs, welche regelmäßige Benefiz-Veranstaltungen veranstaltet, auf die Fahne geschrieben hat. Hierbei wird die Gesellschaft für dir Thematik Leben mit Krebs sensibilisiert und folgende Ziele verfolgt:

“Durch regelmäßige sportliche und kulturelle Aktivitäten können die Einschränkungen von Erkrankung und Therapie wirksam überwunden und damit die Prognose von Krebspatienten entscheidend verbessert werden.

Deshalb initiiert und finanziert die Stiftung Leben mit Krebs in bundesweiten Kooperationen therapieunterstützende Projekte für betroffene Patienten aller Tumorarten.”

Meine Absicht mit Tour For Life – cycling against cancer, ist es durch die Teilnahme von Betroffenen an dieser gemeinnützigen Radreise auf unsere Situation aufmerksam zu machen und unseren Mitmenschen zu zeigen, wozu wir trotz unserer Erkrankung fähig sind.

Inklusion braucht Aktion

…ist auch das Ziel des gleichnamigen Projekt>s wodurch dazu beigetragen werden soll, Vorurteile und “Barrieren in den Köpfen” gegenüber Menschen mit Handicaps abzubauen und durch inklusive Aktionen während der Touren neue Verbindungen, Partnerschaften und Netzwerke zwischen Vereinen sowie Menschen mit und ohne Handicap zu schaffen. Mehr dazu auf www.inklusion-braucht-aktion.de

Es ist spannend für mich, auf wie viele ähnliche Projekte man plötzlich stößt, sobald man sich wie ich mit der Thematik näher auseinandersetzt. Ich hoffe, dass auch ich mit Tour For Life einen wertvollen Beitrag zu den Themen Leben mit Krebs, Erforschung von Therapieformen (NCT) und unabhängiger Beratung für Hirntumorpatienten (Hirntumorhilfe e.V.) leisten kann.

Mut machen, Vorbild sein

Regenbogenfahrer 2014

Für Kinder Vorbild sein und Perspektiven schaffen.

Für andere Betroffene Vorbild sein und aufzeigen, wozu man fähig ist, nie den Lebenmsmut zu verlieren und nach vorne zu blicken ist ein weiterer wesentlicher Aspekt, den ich mit der Tour verfolge.

Wie viele Menschen kennt ihr, die sich zurückziehen und bereits aufgeben haben, sobald sie von Ihrer Erkrankung erfuhren?

Manch einer fällt nach der Diagnose, sei es Krebs, MS oder ähnliches, in ein tiefes Loch und fragt sich wie es nun weitergehen soll. Besonders Kindern, aber auch allen anderen möchte ich als Vorbild dienen und am lebenden Beispiel aufzeigen, was möglich ist und wozu es sich lohnt zu leben.

Für Betroffene Vorbild sein

Hierzu plane ich während der Tour Kliniken zu besuchen und für die Krebspatienten und Angehörigen einen Vortrag zu halten, in dem ich das Projekt vorstelle.

Gleichzeitig soll eine Aktion mit den Kindern stattfinden, beispielsweise eine kurze gemeinsame Radfahrt, ein Zoobesuch, Malwettbewerb, Lagerfeuer mit Stockbrot grillen oder änhliches.

Regionalität und Nachaltigkeit

Nicht zuletzt möchte ich durch ein gemeinnützige Radreise auch auf das umweltfreundliche Transportmittel Fahrrad aufmerksam machen und gleichzeitig deutsche Fahrrad- und Zubehörhersteller im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstützen.