Aktuelles über mich und die Tour For Life

Was in den letzten Tagen passiert ist

An dieser Stelle möchte ich euch über meine derzeitige Situation, die Tour For Life und die Geschehnisse der vergangenen Wochen berichten.

Hoefener Huette

Wenn die Sonne lacht, dann lachst auch Du

Wie ihr hier nachlesen könnt, findet die nächste offizielle Tour über das verlängerte Maiwochenende statt.

Meine Gesundheit und Situation

Noch bis Anfang April bin ich in die ambulante Chemotherapie mit Temodal involviert.

Vier von sechs Zyklen habe ich nun bereits hinter mir.

Im Großen und Ganzen fühle ich mich bis auf eine latente Übelkeit recht fit. Erst heute war ich wieder eine halbe Stunde Joggen und wie ihr weiter unten lesen könnt, in den vergangenen Tagen bereits wieder mit dem Mountainbike unterwegs.
[pullquote style=”left”]Die Behandlung[/pullquote]
Was mir jedoch zu schaffen macht, ist die starke Übelkeit und die Bauchschmerzen während der fünf Tage im Monat, an denen ich die Medikamente zu mir nehme.

MTB im Schnee

Ein traumhafter Wintertag im Februar 2015

Auch sind die Blutwerte leider zwischenzeitlich immer wieder mal nicht so gut. Sprich, die Leukozyten (Immunsystem) und Thrombozyten (Blutgerinnung) waren verringert.

Gleichzeitig machen mir meine gesundheitsbedingte Erwerbsminderungsrente, „Ja ich bin bereits Rentner .-)“ und die finanzielle Situation Kopfzerbrechen.

Ich denke, es würde mir auch psychisch sicher gut tun, wieder einer regelmäßigen Arbeit nachzukommen.

Nachdem es leider mit der Anstellung an der Universitätsklinik Freiburg als Logopäde nicht geklappt hat, bin ich nun intensiv auf der Suche nach einem Job als Erzieher. Wie ich durch Praktika und Ehrenamtliche Tätigkeiten immer wieder festgestellt habe, macht mir die Arbeit mit Kindern unheimlich viel Freude und bereichert mein Leben.

Die Tour For Life

In den letzten Wochen war ich sehr mit den Veränderungen durch den Umzug und meiner beruflichen Orientierung beschäftigt.

Auch wenn ich weiterhin auf der Suche nach einem Anstellungsverhältnis im pädagogischen Bereich bin, widme ich mich wieder mehr der Planung der Tour For Life.
[pullquote style=”right”]Freude bei der Arbeit [/pullquote]
Die Arbeit an dem Projekt “Tour For Life” macht mir viel Freude und gibt mir ein gewisses Maß an Erfüllung. Besonders gefreut hat es mich, die Tour Anfang Mai in die Schweiz zu planen und zu veröffentlichen. Sobald ich das Einverständnis der Sponsoren habe und weiß wie es beruflich weitergeht, werde ich kürzere “Dankeschön-Touren“ zu den Unterstützern organisieren.

Sonne im Schnee

Sonnenschein am Hinterwaldkopf

So wird sicher noch Mitte oder Ende März eine Tour von Bruchsal über Tübingen und Freudenstadt stattfinden.

Ich freue mich natürlich sehr, über euer Feedback, wenn ihr das Projekt unterstützen und befürworten möchtet.

Klinikbesuche koordinieren

Zusätzlich zu den Planungen der Touren kontaktiere ich die Kliniken und versuche meinen Besuch rechtzeitig anzukündigen.
Um die Tour For Life und das Vorhaben publik zu machen, stehe ich in Kontakt mit Lokalzeitungen und Fachzeitschriften, damit ich möglichst viele Spenden für die Stiftungen und Vereine sammele sowie Mitfahrer animiere, sich der Tour anzuschließen.

Auf der Suche nach Unterstützung

Wie ihr auf der Seite Ausrüster nachlesen könnt, stehe ich nun auch in engerem Kontakt mit den Unterstützern der Tour For Life.
So habe ich unter anderem von demUnterstützer Campus Radhersteller Campus die erfreuliche Nachricht erhalten, dass ich ein Fahrrad gestellt bekomme.

Rohloff Logo
Von dem Hersteller Rohloff werde ich voraussichtlich eine hochwertige Nabenschaltung zu vergünstigten Konditionen erhalte, die ich mir über Werbung refinanzieren kann.

Auch das mittelständische Unternehmen Schmidts Motorenwerke aus Tübingen unterstützt mich großzügigerweise mit einem edlen Nabendynamo und einem Scheinwerfer.

[pullquote style=”left”]Tour For Life Radbekleidung[/pullquote]

Der nächste große Meilenstein wird die Tour For Life Radbekleidung und hierbei besonders das Radtrikot und ein Funktionsshirt sein, welche ich verkaufe und den Erlös spenden werde.

Der Gute Zweck

Weiterhin besteht das Leitmotiv der Tour For Life darin, Menschen zu unterstützen, die an Krebs oder einer anderen schwerwiegenden Erkrankung leiden.

Freudvolle Kindergesichter

Freudvolle Kindergesichter

Teilnehmen bedeutet Helfen!

Das geschieht dadurch, allen die Möglichkeit zu geben, ein Stück an der Tour mitzufahren und durch ihre Teilnahme auf die Situation der Betroffenen aufmerksam zu machen und die Menschen zu unterstützen, welche es sich zur Aufgabe gemacht haben durch Forschung sowie menschliche und finanzielle Hilfe Leiden zu verringern.

Hierzu habe ich bereits auf der Spendenplattform betterplace.org
eine Spendenaktion eingerichtet, auf der ihr mein Vorhaben finanziell unterstützen könnt.

[message type=”info”]Ihr könnt einen kleinen Beitrag zur Unterstützung der Arbeit der Stiftungen und Vereine leisten -die Gelder, welche ihr über betterplace spendet, werden unmittelbar weitergeleitet. Somit helft ihr mir, mein Projekt bekannt zu machen[/message].

Spuren im Schnee

Nachdem hier in Freiburg Mitte Februar die Sonne wieder den ganzen Tag schien und Frühlingserinnerungen wach wurden, habe ich mich auf mein Mountainbike gesetzt und bin über Kirchzarten zur Höfener Hütte am Hinterwaldkopf gefahren.

Wegweise zur Höfener Hütte

Wegweiser zur Höfener Hütte

Am Donnerstag fuhr ich über Oberried zum Holzeck. Hier musste ich  das Rad vorerst stehen lassen, da der Weg zum Radfahren zu verschneit war.

An diesem Tag traf ich jedoch, oben angelangt, zu meiner Verwunderung auf einen Mountainbiker, der mir sagte, ein anderer Weg, über das Höllental sei geräumt.

[pullquote style=”left”]meterhoher Schnee[/pullquote]

So fuhr ich schon am darauffolgenden Tag sogleich über Himmelreich und Falkensteig diesen geräumten Waldweg unmittelbar hinauf zur Höfener Hütte auf 980 m.

Schnee auf dem Gipfel

Felsbrocken und vereiste Wege

Nach 770 Höhenmetern auf 15 Kilometern wusste ich, was ich geschafft hatte. Hier oben schien die Sonne noch stärker zu scheinen und unter dem blauen Himmel, umgeben von meterhohem Schnee, war dies ein eindrückliches Erlebnis.

Da ich nicht den gleichen Weg zurückfahren wollte, folgte ich meiner Abenteuerlust und schob mein Rad, in der Hoffnung auf einen fahrbaren Singletrail, entlang eines verschneiten Pfades über den Gipfel in den naheliegenden Wald. Doch auch hier war die Schneedecke immer noch bis zu einem Meter tief.

Also musste ich wohl oder übel doch noch mehr als einen Kilometer mit dem Rad durch den Schnee stapfen, bis ich endlich die ersten rutschigen Fahrversuche starten konnte.

Im Nachhinein war das Ganze ziemlich waghalsig, denn immer wieder blitzten unter der vereisten Schneeschicht Steine und Felsbrocken hervor.

Hier seht ihr einen kurze Ausschnitt meiner Mountainbiketour durch den Schnee.

Alles Gute!

Euer Christian